Finie la vie d‘étudiant
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Finie la vie d‘étudiant
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Fertig gebildet
Im Frühjahr 1991 wurde mir mein Diplom verliehen. Das Thema meiner Diplomarbeit lautete "Homöogene in Hydra". Wer das nicht versteht, der soll sich mal meine spätere Doktorarbeit anschauen.
Hydra ist ein niedlicher kleiner Polyp, der mit seinem Fuß am Boden festklebt und seine Tentakel in die Höhe streckt, um sich aus dem Wasser etwas zu essen zu angeln. Er ist zwar ziemlich verschieden von, sagen wir, einem Menschen oder einer Gottesanbeterin, hat aber wie diese ein Oben und ein Unten.
Wir wussten schon seit geraumer Zeit, dass bei den Säugern und den Insekten eine bestimmte Gruppe von Genen an der Ausbildung eben dieses Oben und Unten ursächlich beteiligt sind, die Homöogene nämlich.
Wir dachten uns, Hydra müsse, da sie ja eine ähnliche Körperachse hat, auch so eine Gruppe von Genen besitzen. Wir machten uns also mit Oliogonukleotiden und der Polymerase Chain Reaction eifrig auf die Suche – ohne Erfolg. Erst als wir uns die Häufigkeit der Basen des Hydragenoms näher betrachtet hatten und daraufhin die Oligonucleotide mehr Hydra-ähnlich geschneidert hatten, gelang uns nicht nur der Beweis, dass solche Gene (mit einer erstaunlich großen Homologie zu höheren Tieren) in Hydra vorkommen, sondern dass einige davon sogar so ähnlich funktionieren.
Das Thema war so ausgiebig, dass ich im Anschluss an die Diplomarbeit daran ging, über die genaue Funktionsweise dieser Gene eine Doktorarbeit anzufertigen.
Bye-bye student life
In the spring of 1991 I was awarded my Diploma for my thesis entitled "Homoeogenes in hydra". Should you have difficulties understanding this, take a look at my doctoral thesis from a few years later.
Hydra is a cute little polyp with a foot that sticks to the ground while its tentacles are high up probing the water for food. While hydra bears little resemblance with, let's say a human being or a praying mantis, they all have a top and a bottom.
We had known for quite some time that mammals and insects have a group of genes that are responsible for said top and bottom: the homoeogenes.
We speculated, with hydra being fundamentally of the same shape, that it might also have such a group of genes. Therefore we started looking for them, using oligonucleotides and the polymerase chain reaction. But to no avail. It took us a while to realise that higher eukaryotes and hydra differ in the frequency with which certain of the 4 bases are used in the genome. We therefore recoded the oligonucleotides to become more hydra-like and, voilà, we identified these genes, some of them showing an astonishing homology to those of higher organisms. What more, we could also prove that some of these genes function similarly.
There was so research to do here that I added a doctoral thesis studing the function of these genes.