Paléstine

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Palästina

Dieses Land hat mich von Anfang an fasziniert.

So sehr, dass, ich mehrere Male dorthin musste. Zuerst 1983, wo ich Hawa und meinen Mönch kennenlernte, und wie die Juden das Land beurteilen. Dann, 1985, als ich auf einer Pilzfarm bei Shimon gearbeitet, in Hühnerkot gewatet und den Chef mangels eigenem Führerschein chauffiert habe, bin ich zum ersten Mal mit Palästinensern zusammengekommen.

Habe in Deutschland in der Zwischenzeit auch einen palästinensischen Geologiestudenten mit großer Familie in jenem kleinen Land zum Freund gewonnen. Und als ich 1989 zum dritten Mal das Land besuchte, um am Weizmann-Institut in Rehovot einen Sommer lang zu studieren, war ich jedes Wochenende bei seiner palästinensischen Familie und habe mit ihnen gelebt.

Ich kann mir kein Urteil über die Situation erlauben, dafür war ich zu sehr Teil von ihr. Doch die, die dort leben, fänden es wohl besser, wenn ich mich für die ein oder andere Seite entschiede.

Aber das kann ich nicht so einfach.

Wenn ich meinen Freunden von diesem Land erzähle, dann werde ich oft gefragt, was denn meine Sicht der Dinge sei. Ich habe bisher immer gesagt, dass das eine wirklich komplexe Sache ist, und dass wir das besser bei einem langen Kaffee besprechen. In der Zwischenzeit haben die Israelis aber damit begonnen, einen Grenzzaun um die 12% des ursprünglichen Staatsgebietes zu ziehen, das den Palästinensern geblieben ist. Dieser "Zaun", der eigenlich eine Mauer ist, erinnert mich an eine Mischung aus südafrikamischen Bantustan und West-Berlin. Ich habe daraufhin begonnen, mehr über die Geschichte Palästinas zu lesen, und ich musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass das, was ich bisher wusse, sehr einseitig war. Ich fühlte mich ausserdem regelrecht von der israelischen Propaganda verschaukelt. Daher habe ich beschlossen, an dieser Stelle zu einer Webseite zu linken, die die exakt selben Begebenheiten seit 1900 schildert, die ich bisher von jüdischer Seite gehört habe, nur eben jetzt diametral entgegengesetzt. Falls es diese Webseite nicht mehr geben sollte, lohnt es sich auch, in einer Suchmaschine die Worte "Palestine" und "Map" einzugeben.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass euer Heiliges Land den Frieden finden möge, der mit dem Handschlag von Rabin und Arafat zaghaft zu spriessen begonnen hat.

Palestine

I was fascinated by this country right from the start.

So much indeed that I felt the urge to go there several times. First in 1983, when I met Hawa and my monk, and where the jews taught me how they see their land. Then, in 1985, I was working for Shimon on his mushroom farm, wading in chicken shit and chauffeuring him to various places due to his non-existing driving licence. And this is where I met my first Palestinian.

Since then I have found a friend in a Palestinian living in Germany who has a big family in this little but promised land. And as I went to Israel for the third time, studying with Professor Israel Pecht at the Weizmann Institute in Rehovot, I spent every weekend with his palestinian family.

I am in no position to judge what is happening, I was too much part of it myself. But I feel that some who live there would want me to decide which side I am on.

But I won't do that.

When I talk to my frienda about this country they often ask about my opinion on the whole conflict. I used to tell them that this is a really complex situation and that I would prefer to discuss it over a really long cup of coffee. In the meantime however the Israelis have started building a Separation Fence around what is now left to the Palestinians, 12% of the original territory. This "fence", which is actually a wall, reminds me of a mixture a South African Bantustan and the former West Berlin. This event prompted me to read more about the history of Palestine. I was shocked to learn that what I used to know was indeed very one-sided. On top of that, I felt I had been betrayed by Israeli propaganda. Therefore I decided to link to a web site portaying the the history since the 1900. This site recounts the exact same circumstances I have been told from the Israeli side, only now from a complete opposite view. Should this site no longer exist, you may want to enter the terms "Palestine" and "map" into a search engine.

I harbour a heartfelt hope that your Holy Land may find the peace that started to grow with Rabin‘s and Arafat's handshake.

Kikjou.html